Fast 400 Flüchtlinge stürmten spanische Exklave Ceuta


Präfektur der spanisch-nordafrikanischen Stadt spricht von fünf Verletzten: Drei Flüchtlingen und zwei Grenzschützern

derStandard.at

Fast 400 Flüchtlinge haben nach Angaben der Behörden die spanische Exklave Ceuta in Marokko gestürmt. Wie die örtliche Präfektur am Freitag mitteilte, überwanden die Migranten am frühen Morgen an zwei Punkten den Grenzzaun. Dabei wurden zwei Grenzschützer und drei Flüchtlinge leicht verletzt.

Die spanische Zeitung El Mundo sprach hingegen unter Berufung auf die Polizei von rund 250 Flüchtlingen. Der Großteil sei von den Behörden aufgegriffen und in eine Flüchtlingseinrichtung gebracht worden. Rund 20 Prozent könnten sich aber noch in den Bergen rund um die Stadt aufhalten. Laut El Mundo sind viele der Menschen beim Versuch, den Zaun zu überqueren verletzt worden. Sie würden behandelt. Bei den Flüchtlingen soll es sich um Frauen und Männer aus dem subsaharischen Afrika handeln.