Atomausstieg : Atomkonzerne verzichten teilweise auf Schadenersatz


Bild: GNS Gorleben
Bild: GNS Gorleben
Die Betreiber der deutschen Atomkraftwerke ziehen offenbar einen Teil ihrer Klagen im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus der Atomenergie zurück.

Frankfurter Rundschau

Die Betreiber der deutschen Atomkraftwerke wollen einen Teil ihrer Klagen im Zusammenhang mit dem Ausstieg aus der Kernenergie und der Atommüll-Entsorgung zurückziehen. Das teilten sie in Schreiben an die Bundestagsfraktionen von CDU/CSU, SPD und Grünen mit, wie Union und Grüne mitteilten.

Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Spiegel» geht es um 20 Klagen. Die Konzerne verzichten demnach unter anderem auf Schadenersatz für das kurzfristige Herunterfahren von acht Atomkraftwerken nach dem Reaktorunfall von Fukushima. Es gehe auch um Verfahren wegen Zahlungen für das Atommülllager Gorleben und um Vorausleistungen für das Atomendlager Schacht Konrad.

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