Bedford-Strohm hält eng begrenztes Burka-Verbot für sinnvoll


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Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, betrachtet die Debatte um Burka-Verbote skeptisch.

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„Dort, wo auf die persönliche Erkennbarkeit nicht verzichtet werden kann – etwa vor Gericht, in Schulen oder Kindergärten oder bei Verkehrskontrollen – wird eine gesetzliche Vorschrift sinnvoll sein“, sagte der oberste Repräsentant der deutschen Protestanten dem Evangelischen Pressedienst (epd). Doch dürften Rechtsdebatten nicht das ersetzen, worauf es bei Integration wirklich ankomme: sich zu begegnen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Bundesregierung hat ein sogenanntes Burka-Verbot für ausgewählte Bereiche angekündigt. Soweit bislang bekannt, geht es dabei vor allem um Bundesbeamte. Für viele Bereiche des öffentlichen Lebens, beispielsweise das staatliche Bildungswesen, wären aber die Länder zuständig. Wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) unter Staatskanzleien und Ministerien der Länder ergab, planen bislang nur wenige Bundesländer eigene Gesetze für ihre Zuständigkeitsbereiche.

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