Kardinal Marx: Besuch auf Tempelberg „nicht gut vorbereitet“


Quelle: www.bgland24.de
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Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, bedauert die Irritationen, die die Abnahme seines Amtskreuzes beim Besuch des Jerusalemer Tempelberges Mitte Oktober hervorgerufen hat.

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„Das war nicht gut vorbereitet“, sagte Marx am Sonntag im Fernsehen des Bayerischen Rundfunks. „Man hätte vielleicht darauf verzichten sollen, überhaupt da hin zu gehen“, fügte er hinzu. Den Vorwurf, die ökumenische Pilgergruppe habe sich unterworfen und das Christentum verraten, empfinde er jedoch als beleidigend.

Marx stand zusammen mit dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, an der Spitze einer hochrangigen ökumenischen Delegation, die am 20. Oktober den Tempelberg und die Klagemauer besucht hatte. Wegen der angespannten Sicherheitslage hatten beide Bischöfe ihre Amtskreuze abgenommen. Bedford-Strohm im Lutherrock und Marx im Kardinalsgewand waren aber klar als christliche Geistliche erkennbar.

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