Zwei von drei Schülern entscheiden sich gegen Religionsunterricht


Glaubensfragen. Knapp ein Drittel der Schüler nimmt Religionsunterricht.Foto: D. Spiekermann-Klaas
Glaubensfragen. Knapp ein Drittel der Schüler nimmt Religionsunterricht.Foto: D. Spiekermann-Klaas
Gerade die Kleinsten belegen Religion, später lässt das Interesse am Fach nach. Die meisten Teilnehmer gibt es in Charlottenburg-Wilmersdorf. Auch bedeutend ist Humanistische Lebenskunde.

Von Sylvia Vogt | DER TAGESSPIEGEL

Religionsunterricht ist in Berlin, anders als in vielen anderen Bundesländern, kein ordentliches Schulfach. Dennoch nehmen rund die Hälfte der Schüler an freiwilligem Unterricht teil, den die Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften an den Schulen anbieten.

Am Freitag veröffentlichte die Senatsbildungsverwaltung die jüngsten Teilnehmerzahlen. An den Berliner allgemeinbildenden Schulen besuchen demnach im laufenden Schuljahr 176.000 Schüler den Religions- oder Weltanschauungsunterricht, insgesamt gibt es rund 346.000 Schüler. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Zahlen nur geringfügig geändert.

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