Babylon: Was 2700 Jahre alte Keilschriften über die Zukunft verraten


Themenbild
Themenbild: NASA
Ein Tag hat 24 Stunden – doch in der Zukunft gilt das nicht mehr. Wissenschaftler haben eine Studie zur sich verlangsamenden Rotation der Erde geschrieben – und stützen ihre These auf Tonscherben der Babylonier.

Von Axel Bojanowski | SpON Wissenschaft

Es sei faszinierend, sagt der Geophysiker Duncan Agnew von der University of California in San Diego. „Da haben einige Leute vor 2500 Jahren Zeichen in Ton geritzt, und heute schreiben Kollegen darüber eine Studie zur Rotation der Erde“.

Die Tonscherben gingen verloren, erst im 19. Jahrhundert haben Archäologen sie im Irak ausgegraben. Die Babylonier haben auf ihnen in Keilschrift den Stand der Sonne notiert. „Erstaunlich, dass es diese Informationen gibt“, sagte Agnew dem Magazin „Live Science“.

weiterlesen