Witz der Woche: Ein Evangelikaler „kann unmöglich rechts sein“


Viele Menschen verbinden den Begriff „evangelikal“ mit einer politisch rechtsstehenden Gesinnung. Aber wer evangelikal ist, „kann unmöglich rechts sein“. Diese Ansicht vertritt der künftige Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, der Präses des Mülheimer Verbandes Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden, Ekkehart Vetter (Mülheim an der Ruhr), im Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar).

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Vetter war am 12. Dezember zum Nachfolger von Michael Diener (Kassel) – Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes – gewählt worden. Er wird das Amt zum 1. Januar 2017 antreten. Nach Vetters Worten sollten Evangelikale „bei Jesus sein, das heißt, Menschen in Liebe und in Wahrheit begegnen, egal ob sie hier geboren sind oder beispielsweise als Geflüchtete zu uns kommen“. Evangelikale Christen sollten der Öffentlichkeit zeigen, „dass wir etwas Gutes anzubieten haben“. Zugleich zeigte sich Vetter überzeugt, dass in einer säkularisierten Gesellschaft nicht alle theologischen Überzeugungen der Evangelischen Allianz mehrheitsfähig seien.

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