Zahl der im Land lebenden Muslime wird oft grotesk überschätzt


Bild: Ipsos/heise.de/tp
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Nach einer internationalen Umfrage wird auch der künftige Zuzug von Muslimen überhöht wahrgenommen, auch sonst weichen Vorstellungen oft weit von der Wirklichkeit ab

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Gestern veröffentlichte das Bundesamt für Migration (BAMF) den Migrationsbericht 2015. Danach gab es insgesamt 2,14 Millionen Zuzüge (2014: 1.464.724), während 997.551 Menschen Deutschland verließen, darunter 859.278 Ausländer. Der Wanderungsüberschuss lag bei 1.139.000 Menschen, etwa doppelt so viel wie 2014. Die Zahl der Einreisen lag bei 890.000, was Deutschland in Europa zum Zielland Nummer eins machte. 442.000 haben erstmals einen Asylantrag gestellt. Hauptherkunftsländer der Asylsuchenden waren Syrien, Albanien, Kosovo und Afghanistan. Bei den Zuzügen insgesamt kamen die meisten Menschen aus Syrien, gefolgt von Rumänien, Polen, Afghanistan, Bulgarien und Italien. Der Frauenanteil liegt sowohl bei den Zuzügen und Ausreisen bei etwa einem Drittel.

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