Berlin: Türkei nimmt Einfluss auf die Vorstandswahlen der Sehitlik-Moschee


 Ein Ort türkischer Präsenz: Eingang zur Sehitlik-Moschee am Columbiadamm. Foto: Akud/Lars Reimann
Ein Ort türkischer Präsenz: Eingang zur Sehitlik-Moschee am Columbiadamm. Foto: Akud/Lars Reimann
Die Reihen sind dicht. Über 1000 Männer und Frauen sind an diesem Freitag zum Mittagsgebet in die Sehitlik-Moschee am Columbiadamm gekommen. So ist es jeden Freitag. Dass hinter den Kulissen ein Beben stattgefunden hat, merkt man nicht. Am Sonntag ist auf Weisung des Türkischen Generalkonsulats allerdings der komplette Vorstand ausgewechselt worden.

Von Julia Haak, Martin Klesmann | Berliner Zeitung

Es sind junge Menschen, Alte, Menschen in Arbeitskleidung, Rollstuhlfahrer, kleine Kinder, die am Freitag in diesem Gotteshaus ihre religiöse Pflicht erfüllen. Die Männer beten auf zwei Etagen sowie auf der Empore im prachtvollen Hauptgebäude, die Frauen in einem Nebengebäude. Der Imam predigt auf Türkisch, es folgt später die Übersetzung ins Deutsche. Nach 40 Minuten drängen die Leute ins Freie und zu einem Stand mit Tee.

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