Kayseri: Anschläge auf Soldaten und HDP-Büro


Bei einem weiteren Anschlag in der Türkei starben dreizehn Menschen, Anhänger der rechtsradikalen MHP zündeten ein HDP-Büro an

Von Gerrit Wustmann | TELEPOLIS

Die Türkei kommt nicht zur Ruhe. Eine Woche nach dem verheerenden Anschlag auf die Istanbuler Vodafone-Arena starben am Samstag dreizehn Soldaten bei einem Autobombenanschlag auf einen Bus im zentralanatolischen Kayseri. 55 weitere Personen wurden verletzt, sechs davon schwer. Obwohl es noch kein Bekennerschreiben gab, machte Staatspräsident Erdogan umgehend die PKK für den Terror verantwortlich.

Nur wenige Stunden später stürmten Anhänger der rechtsradikalen MHP („Graue Wölfe“) das Parteibüro der kurdischen HDP in Kayseri, setzten es in Brand und hissten ihre Flagge an der Fassade des Gebäudes.

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