Bayerns Kultusminister vor Homohassern eingeknickt


Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) will an Schulen über LGBTI informieren – mit Verweis auf das Christentum und die
Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) will an Schulen über LGBTI informieren – mit Verweis auf das Christentum und die „verfassungsmäßige Bedeutung von Ehe und Familie“ (Bild: Demo für alle / CC BY-SA 3.0)
Die neuen „Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayerischen Schulen“ sind in Kraft – „Akzeptanz“ für LGBTI wurde gestrichen.

QUEER.DE

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) hat die seit Monaten diskutierten neuen „Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayerischen Schulen“ (PDF) in Kraft gesetzt. Dies teilte das Ministerium am Freitag mit. Die nun verbindliche Fassung fällt deutlich hinter den progressiveren Entwurf zurück, den das Ministerium im März vorgestellt hatte (queer.de berichtete).

Das „Thema sexuelle Orientierung“ sei „entsprechend dem heutigen Erkenntnisstand aktualisiert“ worden, heißt es zwar in der Mitteilung des Ministeriums, „insbesondere mit der Zielrichtung der Achtung eines jeden Menschen mit seinen unterschiedlichen Anlagen und Ausprägungen“. Doch im Kapitel „Stärkung der sozialen und personalen Kompetenzen“ wurde das Wort „Akzeptanz“ durch „Respekt“ ersetzt: Schüler „zeigen Toleranz und Respekt gegenüber Menschen, ungeachtet ihrer sexuellen Identität“.

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