Asteroiden: Was passiert bei einem Einschlag im Meer?


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Ein 250-Meter-Brocken stürzt aus dem All in den Ozean – und erzeugt einen Platscher gigantischen Ausmaßes. Nur die Wellen wären weniger hollywoodtauglich als gedacht.

Von Jan Dönges | Spektrum.de

Rund 70 Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Asteroiden schlagen darum eher im Ozean ein als auf dem Land. Was an der Einschlagstelle eines 100 bis 250 Meter großen Brockens passiert, haben Forscher des Los Alamos National Laboratory mit Hilfe von Supercomputern berechnet und visualisiert. Die Simulation zeigt: Auch wenn auf hoher See kaum jemand direkt von den Gesteinsbrocken erschlagen werden würde, könnten die Folgen für die Menschheit beträchtlich sein.

Laut der Simulation werden gewaltige Wassermengen – im Bereich von mehreren hundert Megatonnen – verdampfen und im ungünstigsten Fall bis in die Stratosphäre aufsteigen. Dort können sie über Monate bis Jahre erhalten bleiben und einen Treibhauseffekt hervorrufen. Dessen Auswirkungen bekäme die Menschheit viel stärker zu spüren als die unmittelbare Wucht des Aufpralls.

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