Berlin: Wir waren vorbereitet


Ein Polizist steht vor der Gedächtniskirche in Berlin, wo ein LKW in einen Weihnachtsmarkt gerast ist (AFP / John Macdougall)
Ein Polizist steht vor der Gedächtniskirche in Berlin, wo ein LKW in einen Weihnachtsmarkt gerast ist (AFP / John Macdougall)
Deutschland sei darauf vorbereitet gewesen, dass sich hier ein ähnlicher Anschlag ereignen könne wie in Nizza, meint Stephan Detjen. Dafür sprächen die professionell und besonnen wirkenden Reaktionen von Einsatzkräften und verantwortlichen Politikern. Schnelle Forderungen hingegen, dass sich am Morgen nach einer solchen Nacht alles ändern müsse, seien Früchte des Terrors.

Von Stephan Detjen | Deutschlandfunk

Wir waren vorbereitet. Seit Jahren haben uns wechselnde Innenminister immer wieder aufs Neue bestätigt: Deutschland ist im Fadenkreuz des internationalen Terrorismus. Geheimdienstmitarbeiter, Strafverfolger und Polizisten wurden zuweilen deutlicher: Es stelle sich nicht die Frage, ob es auch in Deutschland Anschläge geben könne wie wir sie in anderen europäischen Städten erlebt haben, erklärten die Experten – die Frage sei allein, wann es zu einem Anschlag komme.

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