Rabbi: Christen sind die neuen Juden – Schwachsinn mit Pat Robertson


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Yitzchok Adlerstein: Keine religiöse Gruppe wird gegenwärtig mehr verfolgt – Adlerstein warf den Christen im Westen eine falsche Zurückhaltung vor – Es sei nicht verkehrt, zuerst für die Interessen der eigenen Glaubensgemeinschaft einzutreten
 

kath.net

„Christen sind zu den neuen Juden geworden.“ Diese Ansicht äußerte der prominente jüdisch-orthodoxe Rabbi Yitzchok Adlerstein (Los Angeles). Wie er in einem Interview mit dem Fernseh-Prediger Pat Robertson (Virginia Beach/Bundesstaat Virginia) sagte, sind Christen gegenwärtig die am stärksten verfolgte religiöse Gruppe weltweit. Die Unterdrückung erstrecke sich von Westafrika bis nach Afghanistan und in den Iran: „Christen können dort an jedem beliebigen Tag aufwachen und wissen nicht, ob sie am Abend nach Hause zurückkehren werden, ob sie getötet oder verfolgt werden.“ Adlersteins Mutter Trudi überlebte im Dritten Reich ein Konzentrationslager. Damals habe die Welt schweigend zugesehen, wie die Nationalsozialisten sechs Millionen Juden ermordeten. Niemand habe nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geglaubt, dass sich Völkermorde wiederholen würden, so Adlerstein. Aber es seien weitere gefolgt, zuletzt der der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) an den Christen und Jesiden in Syrien und dem Irak.

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