Der Amoklauf eines jungen Okkultisten


Am Ufer der Sihl unweit der Gessnerbrücke hat sich der Täter am Montagabend erschossen. (Bild: Ennio Leanza / EPA)
Am Ufer der Sihl unweit der Gessnerbrücke hat sich der Täter am Montagabend erschossen. (Bild: Ennio Leanza / EPA)
Der Mann, der in einer Zürcher Moschee um sich geschossen hat, ist auch der Mörder von Schwamendingen. Und er ist kein islamistischer Terrorist, sondern ein Schweizer mit okkultistischen Neigungen.

Von Lucien Scherrer, Florian Schoop, Fabian Baumgartner | Neue Zürcher Zeitung

Den Männern aus Somalia brennen viele Fragen unter den Nägeln: Warum hat ein Mann auf ihre Glaubensbrüder geschossen, die im Islamischen Zentrum in Zürich gebetet haben? Und warum hat es ausgerechnet ihre Moschee getroffen?

Zahlreich sind sie erschienen an diesem Dienstagnachmittag. Sie wollen Antworten von der Polizei und der Staatsanwaltschaft, die zur Pressekonferenz im Walcheturm geladen haben. Drei Freunde der Somalier liegen im Spital, zwei davon sind schwer verletzt, aber ausser Lebensgefahr. «Wir haben Angst um die Sicherheit unserer Frauen und Kinder», sagt Saad Subaan von der Stiftung Islamische Gemeinschaft in Zürich.

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