Attacken auf christliche Symbole


Das Kreuz mit den Religionen
Das Kreuz mit den Religionen
In den Alpen mehren sich die Attacken auf Gipfelkreuze. Auch 200 Fälle von Kirchenschädigungen in Bayern sind bekannt. In der Bevölkerung wächst der Ärger und die Vermutung, dass junge Islamisten dahinter stecken. Der Kulturkampf erreicht die hintersten Berge.
 

Von Valentin Weimer | The European

„Ich bin fassungslos“, sagt der Vorsitzende der Tölzer Alpenvereinssektion Paul Schenk. Schon wieder ist eines seiner Gipfelkreuze abgesägt worden: Das Gipfelkreuz auf dem „Scharfreiter“ bei Lenggries ist erneut zerstört worden. Diesmal benutzte der Täter keine Axt wie Ende August, sondern eine Säge. Der Münchner Merkur berichtet: „Bereits vor Wochen hatte sich abgezeichnet, dass mit dem neuen Gipfelkreuz nicht die erhoffte Ruhe auf dem Scharfreiter zurück gekehrt ist: Wanderer hatten eine mehrere Zentimeter tiefe Kerbe im Balken des neuen Kreuzes entdeckt, das 30 Mitglieder der Tölzer Alpenvereinssektion am 1. Oktober mühevoll auf den höchsten Isarwinkler Berg transportiert und aufgestellt hatten.“ Inzwischen ermittelt die Kriminalpolizei Weilheim. Der Ärger in der Bevölkerung ist groß. „Das ist feige und ein Schlag ins Gesicht für alle Sektionsmitgleider und die, die sich sonst noch engagiert haben“, klagt Schenk auch mit Blick auf die Tölzer Berufsschüler, die das Kreuz im Rahmen einer Projektgruppe gezimmert hatten. Ein Tölzer Ehepaar hatte das dazu notwendige Holz gespendet.

weiterlesen

1 Comment

Kommentare sind geschlossen.