USA: Konservative Christen werden für ihre Stimmen belohnt


Donald Trump © Gage Skidmore @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Donald Trump © Gage Skidmore @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Die Wählerstimmen weißer Evangelikaler und konservativer Christen für Trump zahlen sich offenbar aus. Der designierte Präsident besetzt seine Kabinettssessel mit Milliardären und Generälen – und mit Verbündeten der rechtschristlichen Bewegung.
 

Von Konrad Ege | MiGAZIN

Vier Fünftel der weißen Evangelikalen gaben bei der US-Präsidentschaftswahl Donald Trump ihre Stimme. Insgesamt stellten sie am 8. November rund ein Viertel der Urnengänger. Weiße Evangelikale sind seit 40 Jahren ein solider republikanischer Wählerblock. Doch insgesamt hätten die Republikaner wohl mehr von dieser Allianz profitiert als die Christen, sagt David Gushee, Professor für Christliche Ethik an der Mercer Universität im Bundesstaat Georgia. Deren konservative Werte etwa bei den Themen Familie, Abtreibung und Homosexualität wurden in der Politik nicht immer umgesetzt. Das könnte sich ändern: Ausgerechnet der als nicht besonders religiös geltende Trump belohnt die rechten Christen – mit seiner Kabinettsbesetzung.

weiterlesen