Austria: Vertrauen in die Kirche ist wieder angestiegen


Bild: tilly
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Nur für jeden vierten Österreicher hat Weihnachten gar keine religiöse Bedeutung. Wobei nach wie vor das Fest von 90 Prozent als eines der Versöhnung gesehen wird

Von Conrad Seidl | derStandard.at

Was wohl die Mormonen glauben? Oder die Freikirchen? Für die meisten Österreicher sind das ziemlich unbekannte Religionen. Nur bei der katholischen Kirche meinen 43 Prozent, dass sie sehr gut Bescheid wissen, weitere 36 Prozent kennen sich nach eigenem Bekunden gut aus. Schon wenn es um die evangelischen Bekenntnisse geht, finden sich nur mehr 29 Prozent in den beiden Kategorien, die sich mehr oder weniger gut auskennen. Das geht aus der aktuellen Weihnachtsumfrage des Linzer Market-Instituts für den Standard unter 415 Wahlberechtigten hervor.

Religionsunterricht für alle

In diesem Zusammenhang wurde auch die Meinung zum Religionsunterricht abgefragt – und da erklärten 63 Prozent der Befragten, dass sie mehr oder weniger stark dafür sind, dass alle Kinder, unabhängig von der Religiosität der Eltern, etwas über alle Religionen lernen sollten.

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