Burke plant Zurechtweisung des Papstes


© Bild: KNA
© Bild: KNA
Im November forderten vier Kardinäle den Papst öffentlich auf, sein Schreiben „Amoris laetitia“ zu erklären: Was bedeutet es für den Umgang mit Wiederverheirateten? Jetzt legt einer der Autoren nach.

katholisch.de

US-Kardinal Raymond Leo Burke plant mit Blick auf die Debatte um das nachsynodale Schreiben „Amoris laetitia“ eine formale Zurechtweisung des Papstes. Ähnlich wie die vorangegangenen „Dubia“ sei das von ihm gewählte Format „sehr einfach“, sagte Burke dem US-Portal „LifeSiteNews“. Es würde diesmal jedoch keine Fragen beinhalten, sondern die verwirrenden Aussagen des Papstschreibens direkt mit dem konfrontieren, was die Kirche immer gelehrt und praktiziert habe.

Burke war einer von vier Kardinälen, die Papst Franziskus im September in einem Brief um die Klärung offener Fragen zu „Amoris laetitia“ gebeten hatten. Weil sie jedoch zunächst keine Antwort erhielten, machten die Kardinäle, unter ihnen auch die Deutschen Joachim Meisner und Walter Brandmüller, den Brief öffentlich. Im Mittelpunkt des Schreibens stand die Frage, ob wiederverheiratete Geschiedene durch „Amoris laetitia“ die Zulassung zur Kommunion erhielten. Im Anschluss an die Veröffentlichung hatte es lautstarke Kritik an den Kardinälen gegeben.

weiterlesen