Postfaktischer Wochenwitz: Das Christentum setzt auf Fakten und Wahrheit


Hamburgs Erzbischof Stefan Heße. Quelle: Marcus Brandt/archiv
Hamburgs Erzbischof Stefan Heße. Quelle: Marcus Brandt/archiv
Christen sollten sich nach Ansicht des Hamburger Erzbischofs Stefan Heße nicht von gesellschaftlichen Stimmungen leiten lassen, die auf Lüge und Beschönigung aufbauen.

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Christen sollten sich nach Ansicht des Hamburger Erzbischofs Stefan Heße nicht von gesellschaftlichen Stimmungen leiten lassen, die auf Lüge und Beschönigung aufbauen. Das Christentum setze auf Fakten und Wahrheit, betonte Heße in seiner Weihnachtspredigt, die am Freitag in Auszügen vorab veröffentlicht wurde. Jesus sei keine Legende oder abstrakte Idee, sondern eine konkrete Person und ein wahrer Mensch. „Jesus Christus selber ist das Faktum Gottes schlechthin“, sagte Heße. „Wenn wir Weihnachten feiern, rufen wir uns dieses Faktum immer wieder in Erinnerung.“ Christen könnten darum keine postfaktischen Menschen sein. Der Erzbischof bezog sich damit auf das Wort des Jahres, zu dem der Begriff „postfaktisch“ Anfang des Monats gekürt worden war.

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