Juncker: „Hass und Terror haben keine Religion“


EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker gibt sich trotz Terror und Krisen optimistisch. Foto: Olivier Hoslet / dpa
EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker gibt sich trotz Terror und Krisen optimistisch. Foto: Olivier Hoslet / dpa
Der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bleibt trotz eines schwierigen Jahres 2016 zuversichtlich. Im Gespräch erklärt er das.

Von Jochen Gaugele | Berliner Morgenpost

Für Europa geht ein dunkles Jahr zu Ende. Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, will sich von den Krisen aber nicht entmutigen lassen – erst recht nicht nach dem Terror in Berlin.

Herr Juncker, Sie werden als „unverbesserlicher Optimist“ beschrieben. Sind Sie das nach diesem Jahr immer noch?

Jean-Claude Juncker: Natürlich. Europa braucht Realismus und manchmal auch Optimismus, nicht nur Beobachter, die alles schlechtreden. Auch wenn uns in diesem Jahr viele Ereignisse bewegt haben – vom Terror über das britische Referendum bis hin zur Flüchtlingsfrage –, bin und bleibe ich zuversichtlich. Mit entschlossenem Handeln können wir auf der Grundlage unserer Werte Freiheit, Sicherheit und Einheit in Europa bewahren und stärken.

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