Chinas stille Revolution im katholischen Shop


foto: erling/standard Das Geschäft für
foto: erling/standard Das Geschäft für „Heilige katholische Kultur“ in Chinas Hauptstadt Peking schien schon bald nach der Eröffnung zu scheitern. Mittlerweile kommen die Kunden, die Behörden lassen die Zügel locker.
Christliche Kunst verbreitet sich in China über Läden und im Internet. In Peking hat sich ein Katholikenshop darauf spezialisiert

Von Johnny Erling | derStandard.at

Die Idee, einen Laden für religiöse Kunst im atheistischen Peking zu eröffnen, kam der Katholikin Bai Hua bei der Taufe einer 20-jährigen Glaubensfreundin. Bai, deren christlicher Name Teresa ist, suchte nach einer kunstvollen Marienfigur als passendes Geschenk. Doch außer Plastikbildchen und kommerziellem Weihnachtskitsch, wie China ihn in Massen exportiert, konnte sie nichts finden. Ihr Mann Alang, der wie sie in der Internetbranche arbeitete und ein passionierter Holzschnitzer ist, ermunterte sie. „Mach doch dein eigenes Geschäft auf.“

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