Kaikaifilu: Ein reales Meeresungeheuer aus der Antarktis


illustration: reuters/jim martin Mosasaurier waren die mächtigsten Meeresräuber ihrer Zeit und haben noch heute recht nahe Verwandte – etwa die unscheinbare Blindschleiche.
illustration: reuters/jim martin Mosasaurier waren die mächtigsten Meeresräuber ihrer Zeit und haben noch heute recht nahe Verwandte – etwa die unscheinbare Blindschleiche.
Chilenische Forscher präsentierten Fossilien eines zehn Meter langen Meeresräubers, der mit den heutigen Waranen verwandt war

derStandard.at

Als vor knapp 66 Millionen Jahren ein Asteroid auf der Erde einschlug, löschten die Folgen der Katastrophe nicht nur die großen Dinosaurier, sondern auch zahlreiche andere Tiergruppen aus. Auch das Leben in den Ozeanen war danach nicht mehr das selbe – nicht einmal am „Ende der Welt“, in der Antarktis.

Einen raren Einblick in die damaligen ozeanischen Lebensgemeinschaften der Antarktis gibt ein Fossil, das chilenische Forscher im Fachmagazin „Cretaceous Research“ vorstellten. Es handelt sich dabei um Teile des Schädels und eines Oberarmknochens eines fleischfressenden Mosasauriers, der während des Maastrichtiums lebte, des letzten Abschnitts der Kreidezeit vor dem Einschlag.

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