Dezember 1831: Darwin startet mit der Beagle in die Welt


foto: mary evans/picturedesk Das Vermessungsschiff HMS Beagle (hier in der Magellanstraße dargestellt) ging in die Wissenschaftsgeschichte ein.
foto: mary evans/picturedesk Das Vermessungsschiff HMS Beagle (hier in der Magellanstraße dargestellt) ging in die Wissenschaftsgeschichte ein.
An Bord des Vermessungsschiffes HMS Beagle bricht der 22-jährige Forscher zu einer fünfjährigen Expedition auf. Danach wird er die Biologie umkrempeln

Von David Rennert | derStandard.at

Als Charles Robert Darwin im August 1831 von einer geologischen Exkursion nach Wales zurück in sein Elternhaus im englischen Shrewsbury kehrte, wartete der folgenreiche Brief bereits auf ihn. Absender war der Botaniker und Geologe John Stevens Henslow, den Darwin in Cambridge kennengelernt und dessen Vorlesungen er mit großer Begeisterung besucht hatte.

Henslow schrieb ihm nun, dass ein gewisser Kapitän Robert FitzRoy für eine kartografische Expedition nach Südamerika einen naturwissenschaftlich qualifizierten Begleiter suche – und er ihm Darwin dafür vorgeschlagen habe. Die voraussichtlich etwa zwei Jahre dauernde Reise, so Henslow, biete für einen jungen Forscher eine geradezu einmalige Chance.

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