„Die Nationalität sollte nicht verschwiegen werden“


Aiman Mazyek (Bild: Wikimedia Commons/Jakub Szypulka)
Aiman Mazyek (Bild: Wikimedia Commons/Jakub Szypulka)
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, würde die Herkunft von Straftätern benennen wollen – als Teil des Tatprofils. Außerdem sagt er: „Ich verstehe nicht, warum Menschen, die für den IS rekrutieren, nur beobachtet werden.“

Frankfurter Allgemeine

Nachdem in Berlin Haftbefehl gegen sieben Flüchtlinge erlassen wurde, die versucht haben sollen, einen Obdachlosen anzuzünden, hat der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland Verständnis dafür geäußert, dass die Herkunft von Straftätern von der Polizei in solchen Fällen benannt wird. „Die Nationalität sollte beim Tatprofil nicht verschwiegen werden“, sagte Aiman Mazyek im Gespräch mit FAZ.NET. „Aber Verkürzungen, die nur aus der Nationalität bestimmte Kausalzusammenhänge schließen, sind meist Bestätigungen von Vorurteilen und helfen kaum, die Tat zu verstehen.“

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