China verlangt Zugeständnisse vom Vatikan


Eine Beigabengrube, in der Grabanlage des ersten Kaisers von China, Qin Shihuangdi. Die Halle ist riesig. Bild: BB
Eine Beigabengrube, in der Grabanlage des ersten Kaisers von China, Qin Shihuangdi. Die Halle ist riesig. Bild: BB
Peking sei bereit für konstruktive Gespräche, sagt Chinas oberster Religionsfunktionär. Allerdings müsse der Vatikan eine pragmatischere Haltung zeigen. Ein Streitpunkt sind die Bischofsernennungen.

katholisch.de

Laut einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ verlangt Chinas oberster Religionsfunktionär vom Vatikan mehr Zugeständnisse, wenn es zu einer Einigung zwischen Rom und Peking kommen soll. Peking sei bereit, mit dem Vatikan konstruktive Gespräche zu führen. Der Vatikan müsse aber eine pragmatischere und flexiblere Haltung zeigen, sagte der Leiter des Staatlichen Religionsamtes, Wang Zou-an, bei der ersten Konferenz der offiziellen und regierungstreuen katholischen Kirche in Peking seit sechs Jahren.

An der bis Donnerstag dauernden Tagung nehmen Bischöfe und Kirchenvertreter aus ganz China teil. Sie sollen sechs Millionen Katholiken repräsentieren. Der Konferenz gilt besondere Aufmerksamkeit, da es in letzter Zeit vermehrt Nachrichten über eine bevorstehende Einigung über die Frage von Bischofsernennungen gegeben hat. Einige Ernennungen in jüngster Zeit waren bereits sowohl vom Papst als auch von der chinesischen Regierung genehmigt worden.

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