Fanatische Hindus in Indien: „Sie haben unsere Kirche niedergebrannt“


Anhänger der Bharatiya Janata Party (BJP) feiern den amtierenden Premierministers Indiens Narendra Modi. Seit seinem Amtsantritt im Mai 2014 hat die Zahl der Übergriffe auf religiöse Minderheiten deutlich zugenommen. (EPA/Sanjeev Gupta)
Anhänger der Bharatiya Janata Party (BJP) feiern den amtierenden Premierministers Indiens Narendra Modi. Seit seinem Amtsantritt im Mai 2014 hat die Zahl der Übergriffe auf religiöse Minderheiten deutlich zugenommen. (EPA/Sanjeev Gupta)
Indien ist ein multireligiöses Land, in dem verschiedene Konfessionen lange friedlich zusammen lebten. Das ändert sich, seit der hindu-nationalistische Premierminister Narendra Modi an der Macht ist: Übergriffe auf religiöse Minderheiten häufen sich, Christen und Muslime müssen sich zunehmend vor gewaltsamen Attacken von Hindus fürchten.

Von Ulrich Pick | Deutschlandfunk

Union-Church – Kirche des Zusammenschlusses – haben sie ihr provisorisches Gotteshaus genannt. Rund 70 Personen, meist Frauen, feiern hier am Rande der Ortschaft Raikja in der Kandhamal-Region des indischen Bundesstaates Odisha regelmäßig Gottesdienst. Was sie vereint, sind traumatische Erlebnisse als Mitglied einer religiösen Minderheit, sagt Pfarrer Nalin Kantenaik, der die Gemeinde betreut:

„Hier wohnen ausschließlich Christen und zwar Christen, die ihre ursprünglichen Dörfer verlassen haben, deren Familienmitglieder und Verwandte attackiert und umgebracht wurden. Sie haben ihr Eigentum verloren und sind daher sehr verängstigt.“

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