Europa verschiebt seine Außengrenze nach Afrika


 Viel Hoffnung, wenig Gepäck: Migranten nahe der nigrischen Stadt Agadez auf dem Weg nach Norden. (Foto: Issouf Sanogo/AFP)
Viel Hoffnung, wenig Gepäck: Migranten nahe der nigrischen Stadt Agadez auf dem Weg nach Norden. (Foto: Issouf Sanogo/AFP)
Brüssel sucht auf dem Kontinent nach Partnern, die Fliehende stoppen. Dabei schreckt die EU auch vor Vereinbarungen mit Diktaturen nicht zurück.

Von Thomas Kirchner, Moritz Matzner, Isabel Pfaff | Süddeutsche.de

Die Fernsehbilder sollten für sich sprechen: Beim EU-Gipfel Mitte Dezember nahm sich Angela Merkel trotz ihres engen Terminplans Zeit für ein Treffen mit Nigers Präsident Mahamadou Issoufou. Der Staatschef, mit dessen Namen bis vor Kurzem nur Spezialisten etwas anfangen konnten, eilte erfreut auf die Kanzlerin zu, die beiden begrüßten sich vor den Kameras wie alte Bekannte – mit Wangenküsschen.

Niger ist einer der wichtigsten Transitstaaten für Flüchtlinge aus Afrika auf dem Weg nach Europa. Das Land steht für die Pläne der EU, die Zahl der Flüchtlinge zusammen mit mehreren afrikanischen Staaten zu verringern. Seit einem halben Jahr gilt eine sogenannte Migrationspartnerschaft mit dem westafrikanischen Staat.

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