Attentat in Istanbul: Klubbesucher sprangen aus Angst in den Bosporus


 Überlebende verlassen nach dem Angriff den Nachtklub
Überlebende verlassen nach dem Angriff den Nachtklub „Reina“ Quelle: dpa/AP
Hunderte wollten in einem der beliebtesten Klubs von Istanbul das neue Jahr begrüßen. Knapp 75 Minuten nach Mitternacht wird 2017 für die Feiernden zum Albtraum. Überlebende schildern furchtbare Szenen.

DIE WELT

Der Nachtklub „Reina“ im schicken Ausgehviertel Ortaköy ist einer der größten und berühmtesten in Istanbul. Er liegt am Bosporusufer, kurz hinter der ersten Brücke über die Meerenge. Ein toller Ort, um Silvester zu feiern. Hunderte Menschen sind in der Nacht hierhergekommen, um das neue Jahr zu begrüßen. Doch gegen 01.15 Uhr wird aus der Party ein Massaker.

Während Frauen in Cocktailkleidern und Männer mit Papphüten vom Anschlagsort flohen, rasten Polizeiautos und Krankenwagen heran. „Wir waren gekommen, um einen schönen Abend zu verbringen, doch plötzlich war alles Chaos – eine Nacht des Horrors“, sagt Maximilien, ein italienischer Tourist, der wie viele andere Ausländer die Neujahrsnacht in dem ebenso spektakulär gelegenen wie teuren Klub verbracht hatte.

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