Berlins Kultursenator setzt auf enge Zusammenarbeit mit Religionsvertretern


Berlins neuer Kultursenator Klaus Lederer (Linke) setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit den Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften. „Berlin ist eine multireligiöse Stadt – in einer Art und Weise, wie es das in Flächenländern nicht gibt“, sagte Lederer im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Berlin. Die Politik müsse schon aus Eigeninteresse daran arbeiten, einen engen Kontakt zu den Vertretern der Weltanschauungsgemeinschaften, Kirchen und Religionsgemeinschaften zu haben, sagte der auch für Religionsfragen zuständige Senator.

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„Wenn eine Stadt so vielfältig ist, ist es besonders wichtig, eine moderierende Funktion zu haben“, unterstrich der Linken-Politiker. Konflikte könnten immer auftreten, etwa weil religiöse Vorstellungen „anecken können bei anderen gesellschaftlichen Vorstellungen“, sagte Lederer unter Hinweis auf die Debatte über das Tragen religiöser Symbole im Öffentlichen Dienst: „Diese Debatten muss man mit großem Bedacht und mit großer Nüchternheit führen.“ Für diese Diskussionen müsse man sich zudem Zeit lassen und nicht dem Zeitgeist hinterherlaufen. In den Debatten selbst seien dann staatliche Neutralität, die strikte Gleichbehandlung aller Beteiligten und eine Moderatorenrolle gefragt.

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