Transsexualität im Judentum


Gay Pride Parade in Tel Aviv im Juni 2012 (picture alliance/dpa/Foto: Abir Sultan)
Gay Pride Parade in Tel Aviv im Juni 2012 (picture alliance/dpa/Foto: Abir Sultan)
Während das liberale Judentum kein Problem mit Transsexualität hat, sehen die meisten orthodoxen Rabbiner darin einen Verstoß gegen göttliche Gebote. Doch eigentlich ist die Bibel beim Thema Transsexualität weniger eindeutig, als es zunächst scheint.

Von Gerald Beyrodt | Deutschlandradio Kultur

Im Regal stehen zahlreiche jüdische Gebetbücher, spanischsprachige Romane, jiddische Geschichten. Daneben: ein paar Boxhandschuhe. In seiner kleinen Wohnung in Berlin-Kreuzberg erzählt Jonathan-Rafael Balling von seinem Leben als Mann – als Transmann. Der 33-Jährige hatte früher einen Frauennamen, hat seinen Körper bei mehreren Operationen verändern lassen und schließlich auch seinen Vornamen verändert.

„Ich fühle mich zunächst einfach mal als Mann. Wenn ich über meine Transgeschichte rede, dann sage ich meistens, dass ich transsexuell bin. Ich finde das Wort nicht hundertprozentig glücklich, aber es ist das Wort, was die meisten Leute verstehen. Deswegen verwende ich das meistens für mich.“

Eigentlich sei der Ausdruck transsexuell nicht ganz richtig. Es gehe schließlich nicht um eine sexuelle Orientierung so wie homo- oder heterosexuell.

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