Journalismus als Durchlauferhitzer


Bild: heise.de/tp
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Medienkritik ist derzeit in aller Munde: Während die einen auf alternative Medien setzen und an den großen Medien kein gutes Haar lassen, betrachtet so mancher Vertreter der großen Medien die alternativen Formate als Gefahr für den Journalismus.

Von Marcus Klöckner | TELEPOLIS

Der Journalist Stephan Hebel, der seit vielen Jahren für die Frankfurter Rundschau schreibt, stellt im Telepolis-Interview fest: Licht und Schatten gibt es sowohl bei den „Etablierten“ als auch den „Alternativen“. Auf beiden Seiten sieht der Autor zahlreicher Sachbücher oft die fehlende Bereitschaft, die eigene Perspektive zu erweitern und umfassend zu berichten.

Dass sich Vertreter beider „Lager“ mit Vorwürfen und Kritik überhäufen, hält Hebel für falsch. Verantwortungsvolle Journalisten sollten nicht so sehr die Grenzen zwischen „Mainstream“ und „alternativen Medien ziehen, sondern versuchen, über die unterschiedlichen Mediengattungen hinweg jene Widerstände zu überwinden, vor denen kritische Vertreter sowohl der etablierten als auch der alternativen Medien stehen.

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