Die Welt als Wille und Code


Screenshot:BB
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Welche Verantwortung tragen Softwareentwickler für die gesellschaftlichen Veränderungen, die sie vorantreiben? Die Antwort ist komplexer, als es der Mythos vom Programmierer als Rockstar erscheinen lässt.

Von Johannes Kuhn | Süddeutsche.de

Ein Streifzug durch Meldungen aus den vergangenen zwölf Monaten: In Großbritannien verteilte die BBC eine Million programmierbare Mini-Computer an Siebt- und Achtklässler. In Finnland ist Coding – als das Schreiben von Computerprogrammen – seit diesem Schuljahr schon ab der ersten Klasse Teil des Lehrplans. Programmier-Klassen für Kinder sind in China inzwischen so begehrt, dass eine Code-Schule in Peking ihre Teilnehmerzahl innerhalb eines Jahres von 40 auf 5000 steigern konnte. Und General-Electric-Chef Jeff Immelt kündigte an, dass alle neuen jungen Mitarbeiter Programmierkurse durchlaufen werden, „egal, ob sie im Verkauf, dem Finanzwesen oder im operativen Geschäft tätig sind“.

Programmierkenntnisse sind gerade nicht nur in Mode, sondern längst zum Zeichen für die Überlebensfähigkeit von Unternehmen und für hochentwickelte Wirtschaften geworden, die im Zeitalter der Digitalisierung nicht den Anschluss verpassen wollen. Zugleich gelten sie auch als Schlüsselqualifikation für jeden Einzelnen, der sich mit der Überführung seiner Arbeitsumgebung in Software früher oder später damit beschäftigen muss, was hinter der Nutzeroberfläche geschieht.

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