Tierversuche: Die Affen im Kübel


© dpa Das Dilemma der Tierversuchsgegner: Freiwilliger Verzicht auf Großteil aller Medikamente?
© dpa Das Dilemma der Tierversuchsgegner: Freiwilliger Verzicht auf Großteil aller Medikamente?
Haben Tierversuchsgegner die Moral auf ihrer Seite? Nicht, wenn gezielt manipuliert wird. Der traurige Fall des Hirnforschers Logothetis zeigt: Ein Umdenken ist dringend geboten.

Von Marco Wehr | Frankfurter Allgemeine

Das Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen, eines der weltweit führenden Institute im Bereich der Hirnforschung, ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Die Affenexperimente werden eingestellt. Diesen „Erfolg“ dürfen sich die Tierversuchsgegner auf ihre Fahnen schreiben. Mit ihren fragwürdigen, psychologisch aber wirkungsvollen Kampagnen haben sie die Wissenschaftler am Max-Planck-Institut weichgekocht.

Unter ihnen Nikos Logothetis, einer der Direktoren des Instituts und hoch angesehen in seinem Fach. Logothetis versteht die Welt nicht mehr. Das hat mehrere Gründe: Die Geschichte fing damit an, dass ein von der sogenannten Soko-Tierschutz eingeschleuster Tierpfleger in seinem Affenlabor rechtswidrig mit versteckter Kamera filmte, wobei die Bilder in der Nachbearbeitung dramatisch zusammengeschnitten wurden. Dann wurde das Elaborat noch mit Musik in Moll untermalt.

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