Die Fehler der Terror-Fahnder im Fall Amri


 Mehr als ein Jahr beschäftigte sich die Polizei mit Anis Amri, dem Attentäter von Berlin. (Foto: Stefan Dimitrov)
Mehr als ein Jahr beschäftigte sich die Polizei mit Anis Amri, dem Attentäter von Berlin. (Foto: Stefan Dimitrov)
  • Mehr als ein Jahr lang beschäftigten sich Terror-Fahnder mit Anis Amri, dem Attentäter von Berlin.
  • Er war bei den Behörden seit dem 17. Februar 2016 als „Gefährder“ eingestuft.
  • Die Polizei wusste, dass Amri in Kontakt mit der IS-Terrormiliz stand und Bomben bauen wollte.
  • Am Ende unterschätzten sie das von dem 24-jährigen Tunesier ausgehende Risiko.

Von Hans Leyendecker Georg Mascolo | Süddeutsche.de

Terror-Fahnder beschäftigten sich mindestens dreizehn Monate lang in zahlreichen Gremien mit der Frage, wie gefährlich der Berliner Attentäter Anis Amri war. Aber am Ende unterschätzten sie das von dem 24-jährigen Tunesier ausgehende Risiko. Dies geht nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR aus Unterlagen des Staatsschutzes hervor.

Amri hat am 19. Dezember in Berlin bei einem verheerenden Anschlag auf einem Weihnachtsmarkt zwölf Menschen getötet. Er war bei den Behörden seit dem 17. Februar 2016 als „Gefährder“ eingestuft. Die zahlreichen Hinweise stammten von einer wichtigen Quelle, die von der Polizei in NRW in die Islamistenszene an Rhein und Ruhr eingeschleust worden war. Sie kamen vom marokkanischen Inlandsgeheimdienst DST und waren das Ergebnis von Auswertungen seines im Februar vergangenen Jahres sichergestellten Handys.

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