Dodo Lewitscharoff: Christentum braucht „vernünftiges Drohpotential“


Sibylle Lewitscharoff (Bild: Wikimedia Commons/Lesekreis, CC0/Public Domain)
Sibylle Lewitscharoff (Bild: Wikimedia Commons/Lesekreis, CC0/Public Domain)
Die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff wünscht sich vom heutigen Christentum eine deutlichere Botschaft. „Ganz und gar zahnlos“ dürfe „der religiöse Tiger“ nicht werden, sagte die 62-Jährige dem „Philosophie Magazin“ (Ausgabe Februar/März). „Und genau das kriegt das heutige Christentum nicht hin.“

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Die Botschaft werde „immer flauer und flauer“ und führe mittlerweile „zu einer reinen Werbesprache, die den Glauben anpreist wie H&M seine Textilien“. Mit religiösem Diskurs habe das nichts mehr zu tun. „Da geht natürlich auch kultureller Halt verloren“, warnte die bekennende Protestantin.

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