Prügelnde Sekte „Zwölf Stämme“ nach Tschechien übergesiedelt


Klosterimmern.
Klosterimmern.
  • Die urchristliche Glaubensgemeinschaft ist wegen Kindesmisshandlungen in die Schlagzeilen gekommenen.
  • Das Jugendamt brachte mehrere Kinder von Mitgliedern in Heimen und bei Pflegefamilien unter.
  • Im Nachbarland ist die körperliche Bestrafung von Kindern hingegen nicht vollständig verboten.

Von Christian Rost | Süddeutsche.de

Die wegen Kindesmisshandlungen in die Schlagzeilen gekommene urchristliche Glaubensgemeinschaft „Zwölf Stämme“ hat Bayern endgültig verlassen und sich in Tschechien angesiedelt. Zum Jahreswechsel räumten die letzten der insgesamt 140 Mitglieder der Sekte ihr bisheriges Domizil, das ehemalige Zisterzienserinnen-Kloster Klosterzimmern im Landkreis Donau-Ries. Sieben Kinder, die bei den „Zwölf Stämmen“ mit Ruten gezüchtigt und deshalb vom Kreisjugendamt in Obhut genommen worden waren, leben aktuell noch bei Pflegefamilien in der Umgebung.

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