Älteste Menschenspuren Tibets entdeckt


Blick über das tibetanische Hochplateau – ein karge, unwirtliche Gegend in mehr als 4.000 Metern Höhe. © Robbie Stone
Blick über das tibetanische Hochplateau – ein karge, unwirtliche Gegend in mehr als 4.000 Metern Höhe. © Robbie Stone
Hartgesottene Pioniere: Schon kurz nach der letzten Eiszeit besiedelten Menschen offenbar das unwirtliche Hochplateau Tibets. In weichem Kalkschlamm hinterließen sie Hand- und Fußabdrücke, die nun auf ein Alter von 8.000 bis 12.000 Jahren datiert wurden. Damit ist dies der bisher älteste archäologische Nachweis für eine dauerhafte Besiedelung dieser Himalaya-Region, wie Forscher im Fachmagazin „Science“ berichten.

scinexx

Das Hochplateau Tibets gehört zu den extremsten Lebensräumen der Erde. Auf mehr als 4.000 Metern Höhe gelegen, ist die Landschaft hier karg, das Klima harsch und die Luft enthält deutlich weniger Sauerstoff als auf Meereshöhe. Gleichzeitig sind die Hochtäler meist sehr abgeschieden und nur schwer zu erreichen. „Dass Tibet einer der letzten Bereiche war der vom Menschen besiedelt wurde, ist gewiss“, erklärt Erstautor Michael Meyer von der Universität Innsbruck.

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