BND sieht Seerettung im Mittelmeer als Anreiz zur Flucht


Ein Vater mit drei Töchtern auf dem Rettungsschiff
Ein Vater mit drei Töchtern auf dem Rettungsschiff „Aquarius“.Foto: AFP
BND-Chef Kahl hat bei der Klausurtagung der CSU in Seeon davor gewarnt, dass eine alleinige Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer ein Anreiz zur Flucht sei.

DER TAGESSPIEGEL

BND-Chef Bruno Kahl hat vor CSU-Politikern nach Angaben von Teilnehmern davor gewarnt, dass die alleinige Rettung von Flüchtlingen aus dem Mittelmeer ein Anreiz für die gefährliche Überfahrt nach Europa ist. Die Aufnahme der Menschen durch staatliche oder nichtstaatliche Schiffe und die Aufnahme in EU-Staaten wie Italien wirke als „Pull-Faktor“ und habe die Attraktivität der Überfahrt deutlich gesteigert, sagte der Präsident des Bundesnachrichtendienstes am Donnerstag in der internen Sitzung der CSU-Landesgruppe im Bundestag im oberbayerischen Seeon. Die Zahl der aus Afrika kommenden Migranten werde weiter zunehmen. Denn es fehle auch der wirtschaftliche Anreiz für Länder wie das Bürgerkriegsland Libyen, die Schleuserbanden zu zerschlagen.

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