Gezielte Tötungen von französischen Dschihadisten in Rakka


Bild: nationalreview.com
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Die breite Öffentlichkeit erfährt nur Spärliches über Bombenangriffe auf ar-Rakka. Wie oft die oft so genannte „Hauptstadt“ des IS in Syrien aus der Luft angegriffen wird, ob täglich oder nur im Rahmen bestimmter zeitlich und örtlich begrenzter militärischer Operationen, ist für den Normalbürger kaum zu ermitteln. Die Frage danach, wie viele Zivilisten dabei zu Tode kommen, ist überhaupt nicht zu beantworten.

Von Thomas Pany | TELEPOLIS

In einer Mitteilung des US Central Command von Anfang Dezember wird die Aussage eines Sprechers der Anti-IS-Operation Inherent Resolve wiedergegeben, wonach man die „Luftangriffe in Rakka“ auf IS-Kämpfer und Ressourcen gesteigert habe. Colonel John L. Dorrian spricht von 300 Luftangriffen im November. Allerdings bezieht sich das auf ein großräumiges Gebiet von etwa 700 km2. Rakka ist nicht nur der Name der Stadt, sondern auch des Gouvernements.

Bewohner der Stadt, die etwa in dem Buch „Les Revenants“ (Die Rückkehrer) des französischen Autors David Thompson aus dem Leben in Raqqa erzählen, berichten teilweise von ständigen und zermürbenden Angriffen. Doch ist das anekdotisch, nicht zu überprüfen, ein komprimiertes Erinnerungsbild von Dschihadisten, die Reißaus aus Raqqa genommen haben, weil das Leben dort nicht so war wie vorgestellt oder erträumt, sondern voller Härten.

Einzelne Meldungen über Luft-Angriffe werden der Mediengruppe „Raqqa Is Being Slaughtered Silently“ übermittelt.

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