Berliner Bischof: Videoüberwachung auch in Kirchennähe denkbar


Im neuen rot-rot-grünen Senat der Bundeshauptstadt ist die Frage der Überwachung umstritten. Nach dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche hatte sich Innensenator Andreas Geisel (SPD) für mehr Videokontrollen im öffentlichen Raum ausgesprochen. Linke und Grüne lehnen das ab.

Von Thomas Schiller, Jens Büttner | evangelisch.de

Eine stärkere Videoüberwachung im öffentlichen Raum hält der Berliner evangelische Bischof Markus Dröge für möglich. „Dadurch kann mittel- und langfristig etwas getan werden, um kriminelle Netzwerke zu erkennen und zu bekämpfen“, sagte Dröge dem Evangelischen Pressedienst (epd). Wo notwendig, müsse die Kirche auch Videoüberwachung in Kirchennähe zulassen. Allerdings müssten immer die Bestimmungen des Datenschutzes beachtet werden.

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