Sexuelle Belästigung: Springer-Mitarbeiterin zeigt Kai Diekmann an


Über Jahre einer der prominentesten und polarisierendsten Medienmanager in Deutschland: Kai Diekmann Foto: dpa
Über Jahre einer der prominentesten und polarisierendsten Medienmanager in Deutschland: Kai Diekmann Foto: dpa
Wenige Tage nach dem überraschenden Rückzug von Kai Diekmann bei Springer wird bekannt, dass die Staatsanwaltschaft gegen den Noch-Herausgeber der „Bild“-Zeitung ermittelt. Der Vorwurf: Sexuelle Belästigung.

Von Steven Geyer | Frankfurter Rundschau

Erst ein Woche ist es her, dass der Noch-Herausgeber der „Bild“-Zeitung, Kai Diekmann, verkündete, er werde das Unternehmen nach 16 Jahren an dessen Spitze zum 31. Januar 2017 verlassen. Beim Kurznachrichtendienst Twitter teilte er seither in fröhlichem Ton die Meldungen und Spekulationen in der Branche, wie es mit ihm weitergehe oder was hinter dem überraschenden Rückzug stehe.

An diesem Freitag nun meldete der „Spiegel“ erneut eine überraschende Nachricht: Gegen Diekmann werde wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung ermittelt, teilte das Magazin mit. Wenig später bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam auf Anfrage mehrerer Nachrichtenagenturen, dass tatsächlich eine Anzeige gegen den langjährigen „Bild“-Chefredakteur eingegangen sei und dass ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Der Vorwurf werde nun geprüft. Zum Inhalt der Vorwürfe und zum Ablauf des Verfahrens habe sich der Sprecher nicht geäußert.

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