Griechenland: Wo den Juden furchtbares Unrecht geschah


 Deutsche Sturmgeschütze bei der Fahrt durch den Galerius-Bogen von Thessaloniki. (Foto: Süddeutsche Zeitung Photo)
Deutsche Sturmgeschütze bei der Fahrt durch den Galerius-Bogen von Thessaloniki. (Foto: Süddeutsche Zeitung Photo)
Thessaloniki unter Nazi-Herrschaft war für Jahrzehnte kein Thema. Das ändert sich nun – mit deutscher Unterstützung.

Von Christiane Schlötzer | Süddeutsche.de

„Gespaltene Erinnerungen 1940-1950“ ist der Titel einer Ausstellung, die in Thessaloniki noch bis Ende Februar zu sehen ist, gestaltet vom Jüdischen Museum der Stadt und dem Goethe-Institut. Dass es diese Veranstaltung überhaupt gibt, ist bereits bemerkenswert, denn Thessaloniki gehört zu den Orten, die der eigenen Geschichte lange Zeit den Rücken zuwandten, der osmanischen, wie der jüdischen. Langsam ändert sich dies, gestützt wird die neue Offenheit von gleich mehreren Veröffentlichungen (siehe nebenstehenden Text), die nun endlich weitaus zügiger als früher auch auf Deutsch vorliegen.

In „Die Überlebenden“ dokumentiert die Historikerin Rika Benveniste ihre eigene Familiengeschichte, führt diese aber auch ins Allgemeine, wenn sie von jenen jungen Juden aus Thessaloniki berichtet, die der Vernichtung entkamen, weil sie sich den Partisanen in den griechischen Bergen anschlossen – ein bislang eher wenig beleuchtetes Kapitel jüdischen Widerstands.

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