Bertelsmann-Stiftung : Ende der Beihilfe würde Milliarden sparen


Auch Polizisten bekommen ihre Arztrechnungen zu einem großen Teil vom Staat bezahlt. Foto: REUTERS
Auch Polizisten bekommen ihre Arztrechnungen zu einem großen Teil vom Staat bezahlt. Foto: REUTERS
Die Eingliederung von Beamten würde die gesetzlichen Krankenkassen stark entlasten, zeigt eine aktuelle Studie. Der Beitragssatz könnte deutlich sinken.

Von Timot Szent-Ivanyi | Frankfurter Rundschau

SPD, Grüne und Linkspartei lassen nicht locker: Sie wollen bei der bevorstehenden Bundestagswahl erneut für ihre Pläne einer Bürgerversicherung werben. Möglichst alle Einwohner sollen in einem einheitlichen System krankenversichert sein – auch Gutverdiener, Selbstständige und Beamte. Insbesondere gegen die Einbeziehung der Staatsdiener in die gesetzliche Krankenversicherung gibt es allerdings massive Widerstände auch in den eigenen Reihen, weil die Finanzminister von Bund und Ländern unabhängig von ihrer Parteimitgliedschaft höhere Kosten für die Staatskasse befürchten.

Doch nun bekommen die Befürworter Schützenhilfe durch eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Sie hat ergeben, dass eine Pflichtversicherung für Beamte die öffentlichen Kassen bis zum Jahr 2030 um insgesamt 60 Milliarden Euro entlasten würde.

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