Die Entwicklungshilfe muss Druckmittel werden


© dpa Kooperation ist keine Einbahnstraße: Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) packt Ende 2016 bei einem Bauvorhaben der deutschen Entwicklungsbank KfW in Jordanien mit an – zumindest für ein Foto.
© dpa Kooperation ist keine Einbahnstraße: Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) packt Ende 2016 bei einem Bauvorhaben der deutschen Entwicklungsbank KfW in Jordanien mit an – zumindest für ein Foto.
Abgelehnte Asylbewerber müssen schnell in ihre Heimatländer zurück. Deutschland darf nicht akzeptieren, dass sich einige Staaten weigern, ihre Landsleute zurückzunehmen. Zur Not muss die Bundesregierung auch mit weniger Entwicklungshilfe drohen. Ein Kommentar.

Von Christoph Schäfer | Frankfurter Allgemeine

Etwa 25.000 Menschen hat Deutschland im vergangenen Jahr abgeschoben, etwas mehr als 50.000 traten mehr oder weniger freiwillig selbst den Heimweg an. Dahinter verbergen sich sehr viele Einzelschicksale, mitunter auch menschliche Tragödien. Aus makropolitischer Sicht aber sind es zu wenige Rückkehrer, viel zu wenige. Nach Angaben des baden-württembergischen Innenministers Thomas Strobl werden dieses Jahr etwa 500.000 Ausländer ohne Bleiberecht in Deutschland leben. Allein diese Zahl macht die Größenordnung des Problems deutlich.

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