Die Salafisten haben nichts Neues erfunden


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Soziologe Ahmad Mansour: „Natürlich ist Mehrheit der Muslime nicht gewalttätig. Das ist bei manchen Salafisten ganz anders. Aber wenn es um die Islam-Interpretation geht, dann sind die problematischen Inhalte weiter verbreitet, als man denken mag.“

kath.net

„Die Salafisten haben nichts Neues erfunden. Die Angstpädagogik, die Beharrung auf der Opferrolle, die Feindbilder sind auch im Mainstream-Islamverständnis vorhanden. Salafisten stellen sie nur überspitzt dar.“ Dies meint Ahmad Mansour, Autor des Buches „Generation Allah – Wieso wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen“, in einem aktuellen Interview mit „Web.de“. Mansour wuchs in einer arabischen Familie in Israel auf und lebt seit zehn Jahren als Psychologe und Soziologe in Deutschland. Er sieht den Kampf gegen den religiösen Extremismus in Deutschland als ein noch ein ungelöstes Problem. „Natürlich ist die Mehrheit der Muslime nicht gewalttätig. Das ist bei manchen Salafisten ganz anders. Aber wenn es um die Islam-Interpretation geht, dann sind die problematischen Inhalte weiter verbreitet, als man denken mag.“, findet Mansour, der beobachtet, dass die Religion bei Jugendlichen insgesamt wichtiger geworden sei, nicht nur bei Muslimen. „Jugendlichen, die sich in einer pluralistischen Gesellschaft überfordert fühlen, werden in der Religion klare Werte vermittelt. Sie bekommen ein einfaches Weltbild, das sie leichter verstehen können. Sie bekommen dadurch Orientierung und Halt.“

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