Zygmunt Bauman und die Dekadenz der Intellektuellen


Zygmunt Bauman (2013). Bild: Forumlitfest / CC-BY-SA-3.0
Zygmunt Bauman (2013). Bild: Forumlitfest / CC-BY-SA-3.0
Auch Zygmunt Bauman ist von uns gegangen. Wir haben einen weiteren unbestrittenen Protagonisten des 20. Jahrhunderts und des ersten Abschnitts des neuen Jahrtausends verloren. Ein Denker, den übrigens auch die breite Öffentlichkeit kennt, da er sehr häufig an Literaturfestivals und Ausstellungen teilnahm, die auch für Laien zugängig waren.

Von Diego Fusaro | TELEPOLIS

Ein vom großen Publikum geliebter Autor, das Emblem einer Kultur, die sich, gramscihaft, in gewöhnlichem Sinn absetzt. Im Gegensatz zu dem, was alle Fernsehsender, Zeitungen und Priester der politischen Korrektheit in Erinnerung gerufen haben, war Bauman nicht nur der Theoretiker der flüchtigen Gesellschaft. Selbstverständlich ist das der Begriff, mit dem, zu Recht oder zu Unrecht, sein Namen verbunden bleiben wird.

Und das auch dank seines manischen Beharrens auf dem Thema, das, um die Wahrheit zu sagen, eine Art Generalschlüssel geworden ist, ein Produkt, das von der Kulturindustrie als allumfassender, hermeneutischer Schlüssel vermarktet wird. Alles wird flüchtig in der späten Moderne, von der Angst bis zur Liebe.

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