Staatspreis für das Kopftuch? In Absurdistan


Religionsfreiheit ist eben nicht die Wahlfreiheit zwischen Mitgliedschaften in verschiedenen Gottsucherbanden, sondern in erster Linie die Freiheit von Religion. Eine Replik auf Farid Hafez

Von Nikolaus Dimmel, Roland Fürst | derStandard.at

Die über weite Strecken seltsame Suada Farid Hafez‘ („Ein Staatspreis für das Kopftuch“, STANDARD, 9. Jänner) bringt es herausragend auf den Punkt: Zwischen Islam und Islamismus besteht kein Unterschied.

Groteskes Szenario

Er führt uns ein groteskes Szenario vor: Für ihn gibt es christliche und nichtchristliche Religionen als Player im Spiel um den Stellenwert der Religion im öffentlichen Raum. Zu viel Pro-Erdogan-Propaganda scheint dabei seinen Blick zu trüben, denn ein Drittel der Europäer sind unreligiös. Gerade noch 25 Prozent der Österreicher sind kirchentreu. 44 Prozent sind gottlos. Sogar 25 Prozent der Muslime sind säkular.

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