Zwischen Missionsbefehl und Dialog


Seit 1950 ringen die Kirchen in Erklärungen um das Verhältnis zu den »älteren Brüdern« – doch der große theologische Wurf steht noch aus

Von Karl Erich Grözinger | Jüdische Allgemeine

Das hässliche Wort »Judenmission« markiert immer noch eine Trennungslinie zwischen Judentum und Christentum – das hat nicht zuletzt die Debatte auf der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) im November 2016 gezeigt.

Und das, obwohl der von der Versammlung veröffentlichte Beschluss – außer in der erklärenden Präambel – diesen Begriff vermeidet und zugleich eine solche Missionierung ablehnt: »Christen sind – ungeachtet ihrer Sendung in der Welt – nicht berufen, Israel den Weg zu Gott und seinem Heil zu weisen. Alle Bemühungen, Juden zum Religionswechsel zu bewegen, widersprechen dem Bekenntnis zur Treue Gottes und der Erwählung Israels.«

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