Ditib-Spionage: „Werkzeug einer politischen Partei“


„Wir brauchen einen Moscheeverband, der in Deutschland verwurzelt ist“, fordert Politologe Küpeli im DLF. Hier die Merkez-Moschee, Zentralmoschee von Ditib in Duisburg. (dpa / Revierfoto)
Der Politikwissenschaftler Ismail Küpeli fordert ein Ende der Kooperation mit dem Islamverband Ditib. Es sei unbestritten, dass das türkische Religionspräsidium Diyanet bei dem Verein „das Sagen“ habe, sagte er im DLF. Die Funktionäre des Verbandes ließen sich zum Werkzeug einer Regierung machen.

Ismail Küpeli im Gespräch mit Benjamin Hammer | Deutschlandfunk

„Das Sagen hat natürlich das türkische Religionspräsidium Diyanet“, so Küpeli. Es sei merkwürdig, dass das bestritten werde, denn so stehe es auch in der Vereinssatzung. Ditib sei keine unabhängige Organisation. Dass Ditib-Imame Informationen über angebliche Anhänger der Gülen-Bewegung an die türkischen Geheimdienste weitergegeben hätten, gefährde Menschen.

Küpeli forderte eine „eindeutige Antwort“ der Politik. „Ich verstehe nicht, warum wir noch darüber debattieren.“ Die Zusammenarbeit mit Ditib müsse beendet werden – gleichzeitig brauche es aber eine Alternative für die türkisch-stämmigen Muslime in Deutschland.

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